DAS ABSCHIEDSDINNER Cube 521

Mai

09

Time Repas au Manoir: 18.30
Time Spectacle: 20.00
Location: Cube 521 Marnach
Package Repas + Spectacle: 50€ pro Person
Package Nuitée: 113 € pro Person

Komödie

Regie: Jürgen Wölffer
Bühnenbild: Julia Hattstein
Kostümbild: Anna Meerwein

Anton und Katja Vorberg wollen mehr Zeit für sich. Das sogenannte „Abschiedsdinner“ soll da Abhilfe schaffen. Es wird für solche Freunde gegeben, die eigentlich nur noch aus Gewohnheit eingeladen werden. Beim Lieblingswein der Freunde, umringt von den Geschenken, die man im Laufe der Zeit von ihnen erhalten hat und bei deren Lieblingsmusik soll ein Essen kredenzt werden – alles, ohne den Betreffenden zu sagen, dass es das letzte Ma(h)l sein wird. Die Vorbergs beschließen, es zu versuchen und wählen als erstes Paar Bea und Antoine aus. Alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine kommt ohne Bea. Anton und Katja erschrecken – was, wenn er etwas merkt?! Doch zu spät, Antoine entlarvt sie. Erst geschockt, möchte er dennoch die Freundschaft retten und schlägt vor, eine Art Therapiestunde abzuhalten. Was folgt, ist ein genialer Schlagabtausch der beiden Männer, die sich im Verlauf des Abends nichts schenken und alles auspacken, was sie sich in den langen Jahren ihrer Freundschaft nie gesagt haben. Rasant und gnadenlos schaukeln sie sich unter der Beobachtung von Katja gegenseitig hoch, bis letztendlich eine Handvoll Erdnüsse die kathartische Läuterung vollbringt.

Pressestimmen
Als Ingolf Lück hinzukommt – der den zu verabschiedenden exzentrischen Hochschullehrerfreund Anton Rother gibt -, vibriert die Bühne, die ob seiner Darstellung der Ticks des neurotischen Egozentrikers alle Register zieht. Eva-Maria Koch, Weltexpress, 15.12.2016.

Dann hat Ingolf Lück seinen großen Auftritt als egozentrische Nervensäge. Die gibt er so inbrünstig und mit solch einer Textfülle, dass man um seine Gesundheit bangt. Lohn der Mühen ist immer wieder Zwischenapplaus. Auch René Steinke spielt sich die Seele bis zum Bluthochdruck aus dem Leib. Claudia von Dühren, Berliner Zeitung, 12.12.2016.